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Schlackenaufbereitung

Schlackenaufbereitung

Nach Abschluss der Verbrennung verbleiben auf dem Rost die nicht brennbaren Bestandteile des Mülls und die bei der Verbrennung entstandenen inerten (nicht mehr reaktionsfähigen) Materialien, die insgesamt als Rostasche bzw. –schlacke bezeichnet werden.

Vor ihrer Weiterverwertung muss die MV-Rostasche so aufbereitet und abgelagert werden, dass sie den Qualitätsanforderungen der zugedachten späteren Verwertung entspricht.

 

Schlackeaufbereitung im Kesselbereich

Qualitätssicherung im Kesselbereich

Die Qualität der Schlacken wird schon bei der Verbrennung auf dem Rost beeinflusst durch:

  • guten Ausbrand
  • hohe Verbrennungstemperaturen
  • möglichst lange Verweilzeiten bei hohen Temperaturen (Versinterung, Reduzierung flüchtiger Schwermetalle)
  • keine Zumischung von Rostdurchfall
  • keine Zumischung von Kesselstaub

Die Schlacke wird am Rostende mit einem hydraulisch betätigten Stößelentschlacker ausgetragen. Aus der Rohschlacke werden an der Übergabestelle zum ersten Transportband große Teile über ein Grobsieb abgetrennt, um die Förderbänder nicht zu überlasten. Die meisten sperrigen Teile bestehen aus Eisen und werden von Hand aussortiert. Dieser Grobschrott wird zum Erzielen höherer Erlöse getrennt vermarktet.

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Integrierte Schlackenwäsche

Qualitätsverbesserung durch integrierte Schlackenwäsche

Die Wasserversorgung im Stößelentschlacker wird mit einem erheblichen Überschuss an Wasser betrieben, um leicht lösliche Salze aus der Schlacke zu entfernen. So lassen sich die Chloride um ca. 50 % reduzieren.

Das überschüssige Wasser wird danach in einer aufwendigen Apparatur so weit gereinigt, dass es anschließend als Prozesswasser in der Abgasreinigung weiter verwendet werden kann. Die gelösten Salze, insbesondere Chloride, werden über die HCl (Salzsäure)-Rektifikationsanlage aus dem Prozess ausgeschleust.

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Schlackenaufbereitung

Qualitätsverbesserung durch Schlackenaufbereitung

Die gewaschene Rohschlacke aus dem Stößelentschlacker wird über eine Bandanlage direkt in die Schlackenaufbereitung transportiert. Dort wird sie zur Einbindung von Luft-CO2 mindestens einen Tag vorgelagert. Danach wird die Schlacke gesiebt und gebrochen.

Eisenschrott und Nicht-Eisenmetalle wie Aluminium, Kupfer und Messing werden von der Schlacke abgetrennt. Sie finden als Rohstoff neue Verwertung in Metallhütten. Unverbrannte Reste werden in einem Sichter entfernt.

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Qualitätsverbesserung durch Schlackelagerung

Während der Lagerung und Alterung von Schlacke aus der Müllverbrennung verlaufen physikalische und chemische Vorgänge gleichzeitig ab, teils unabhängig voneinander, teils in Wechselwirkung. Die Zeit arbeitet für die Qualität der Schlacke und begünstigt ihre geplante wirtschaftliche Verwertung.

 
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Umwelterklärung 2016
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