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MVB: Müllverwertungsanlage Borsigstraße
MVR: Müllverwertungsanlage Rugenberger Damm
MVA Stellinger Moor
MVA Stapelfeld

Müllverbrennung heute

Am 1. Juni 2005 trat das gesetzliche Verbot der Deponierung von unbehandeltem Müll in Kraft. Die thermische Verwertung als ökonomisch und ökologisch überlegenes Verfahren bietet hierzu unserer Überzeugung nach die beste Alternative an. Im Vergleich mit der mechanisch-biologischen Behandlung oder der Ablagerung sehen wir die Verbrennung in einer Anlage wie der MVR die bei weitem umweltfreundlichste Methode für die Behandlung und Verwertung von Abfällen – und das bei etwa gleichen Kosten.


Für die Entsorgung von Gewerbe- und gemischten Siedlungsabfällen aus privaten Hamburger Haushalten stehen folgende Müllverbrennungsanlagen zur Verfügung:

  • MVB, Müllverwertungsanlage Borsigstraße
    Gesamtkapazität ca. 320.000 Mg/a. Vollständig im Besitz der Stadtreinigung Hamburg (SRH) seit 2014.

  • MVR Müllverwertungsanlage Rugenberger Damm
    Gesamtkapazität ca. 320.000 Mg/a. Vollständig für SRH bis 2019 gesichert. Davon sind 120.000 Mg/a vertraglich an vier niedersächsische Landkreise weitergegeben.

  • MVA Stellinger Moor (in SRH-Besitz, am 21.06.2015 geschlossen)
    Gesamtkapazität ca. 165.000 Mg/a. Davon bis zu 105.000 Mg/a bis 2015 an 2 Kreise in Schleswig-Holstein abgegeben.

  • MVA Stapelfeld (Schleswig-Holstein)
    Gesamtkapazität ca. 350.000 Mg/a (Betreiber EQT). Vertraglich durch SRH gesicherte Kapazität ca. 180.000 Mg/a bis 2016, weitere Anlieferungen aus schleswig-holsteinischen Landkreisen.

Die hier genannten Müllverbrennungsanlagen halten die Vorgaben der 17. BImSchV ein, die zugelassenen Grenzwerte sowie die tatsächlichen Werte liegen zum Teil deutlich unter den in der Verordnung vorgeschriebenen Werten.

Im Rahmen der Abfallwirtschaft arbeiten die Länder Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Hamburg zusammen. Insbesondere koordiniert man die Nutzung der Verbrennungskapazitäten sowie die gegenseitige Unterstützung bei Anlagenstillständen.

 

Abfallströme Hamburg und umliegende Landkreise

Der Abfallwirtschaftsplan Siedlungsabfälle der Freien und Hansestadt Hamburg regelt die Entsorgung der Abfälle aus Haushaltungen und Industrie. Es wird die Art, Menge und der Ursprung der zu verwertenden und beseitigenden Abfälle dargestellt. Die von 1,7 Millionen Einwohnern Hamburgs in ca. 916.000 Haushaltungen, Industrie und Gewerbe anfallenden Abfallmengen werden stofflich oder thermisch verwertet. Seit der Inbetriebnahme der MVR 1999 wird der stofflich nicht nutzbare Restmüll in den Hamburger MVAs zu 100% verbrannt und nicht mehr deponiert.

Grafik (Abfallströme) ansehen >>

Grafik (Entwicklung der Einwohnerzahlen) ansehen >>

 

Weitere Infos:

Stadtreinigung Hamburg (SRH) >>

Behörde für Umwelt und Energie (BUE) >>

 
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Umwelterklärung 2017
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>english version

 

schneller Kontakt
>mvr@mvr-hh.de