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Gläserne Schornsteine - Emissionsdaten im Abgas

Die Abgasröhren nennen die Ingenieure der MVR "gläserne Schornsteine". Denn die Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt hat immer vor Augen, welche Stoffe im Abgas die Anlage verlassen. Rund um die Uhr online per direkter Datenleitung ist die Anlage mit der Aufsichtsbehörde verbunden.

Grenzwerte einhalten und soweit wie möglich unterbieten - nach dieser Maxime strebt die MVR ständig nach einer weiteren Reduzierung der Umweltbelastungen.

Die gesetzlich genehmigten Konzentrationen und Frachten im Abgas werden durch kontinuierliche Messungen kontrolliert.

 

Analysen im Emissionsauswerterechner

Die Aufgabe des Emissionsauswerterechners ist es, die Messwerte der kontinuierlichen Gasanalysen zu sammeln und dauerhaft zu speichern. Der Rechner erfasst Mittelwerte, erstellt die Klassenverteilung und vergleicht diese mit den gültigen Grenzwerten für die MVR. Je nach Messgröße werden gemäß 17. BImSchV Mittelwerte über 10 oder 30 Minuten gebildet. Grenzwertverletzungen werden registriert und automatisch an die staatliche Aufsicht in der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt gemeldet.

 

Emissionskonzentrationen im Abgas

Emissionskonzentrationen im Abgas

Die Emissionen sind insgesamt weiterhin sehr niedrig. Ein Teil der Messwerte liegt unter der jeweiligen Nachweisgrenze.

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Frachten im Abgas

Frachten- und Massenströme

Durch die Multiplikation der vom Emissionsauswerterechner ermittelten Konzentrationen mit dem Abgasvolumenstrom entsteht der Massenstrom eines bilanzierten Schadstoffes. Dieser wird über das Jahr aufsummiert durch den Emissions-Rechner. Das Ergebnis ist die so genannte Fracht, also z. B. die Menge SO2, die in einem Jahr in die Umwelt abgegeben wurde.

Vielfach liegen die Messwerte der einzelnen Stoffe im Bereich der Nachweisgrenze oder darunter (z. B. Dioxine/Furane). In diesen Fällen wird zur Berechnung der Fracht der Wert für die halbe Nachweisgrenze eingesetzt. Bei entsprechend niedrigen Mengen führt jede Abweichung zu vergleichsweise hohen prozentualen Wertveränderungen.

Bei den niedrigen spezifischen Emissionen sind die Schwankungen bei den Frachten im Wesentlichen auf die Betriebsstunden und die Abgasvolumina zurückzuführen. Ab 2012 werden für die Frachtberechnung der kontinuierlich gemessenen Emissionen die unvalidierten Werte heran gezogen. Die Emissionen liegen insgesamt sehr niedrig, so dass kaum Potenzial für große Verbesserungen gesehen wird.

Trotz der guten Ergebnisse lassen sich kurzzeitige Überschreitungen von Grenzwerten nicht immer vermeiden. gründe dafür können schlechte Müllqualitäten, Ausfall von Komponenten oder auch (in seltenen Fällen) Bedienfehler sein.

Die Anzahl solcher Ereignisse konnte in den letzten Jahren durch zielgerichtete Schulungen der Mannschaft und durch kontinuierliche Verbesserungen des Prozesses deutlich verringert werden.

2012 und 2013 wurden jeweils 99,997% und 2014 99,999% der Grenzwerte der Halbstundenmittelwerte eingehalten.

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Lärm

Die MVR liegt im Herzen des Hamburger Hafengebiets. In diesem Industriegebiet mit hohem Verkehrsaufkommen ist die Lärmbelastung im Umfeld relativ hoch. Die MVR hält an den Grundstücksgrenzen alle relevanten Lärmgrenzwerte sicher ein. Das gilt gemäß Arbeitsstättenverordnung auch für den Innenbereich. In den wenigen Anlagenbereichen (z. B. Teile der Schlackenaufbereitung), wo der Schallschutz an technische Grenzen stößt, ist für die Mitarbeiter/innen Gehörschutz vorgeschrieben.

 
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Umwelterklärung 2017
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