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Versuchsofen: Alter Teichweg (1929)
Müllverbrennung am Bullerdeich
Müllverbrennung an der Ruhrstraße

Geschichte der Müllverbrennung in Hamburg

Müll war bis ins späte 20. Jahrhundert ein Riesenproblem für die Großstadt Hamburg.

Heute arbeiten in Hamburg drei Müllverbrennungsanlagen (MVA). Mit der Verbrennung von Müll wurde das Problem Schritt für Schritt gelöst. Dieser Prozess bedeutet für die Umwelt eine immer sauberer werdende Alternative. Verbrennung von Müll ist in Hamburg ein anerkanntes Erfolgsrezept mit langer Tradition.

Mehr noch: Aus Müll werden in modernen Verbrennungsanlagen Energie und Stoffe für die industrielle Wiederverwendung gewonnen.


Bis 1890 verwendete man den Kehricht als Dünger auf Hamburgs umliegenden Feldern. Den Abfall deponierte man aus Transportgründen in der Nähe von Wohngebieten.

Außerhalb der Stadtgrenzen gab es Widerstand der umliegenden Gemeinden gegen die Deponierung und Einfuhrverbote gegen den Müll der Städter.

Als 1892 mehr als 8.000 Menschen an den Folgen einer Cholera-Epidemie starben, beschloss der Hamburger Senat den Bau einer ersten Verbrennungsanstalt, die 1896 den Betrieb aufnahm. Den Energiebedarf deckte die Anlage durch den erzeugten Dampf selbst. Eisenschrott sortierte man mit Magneten aus.

Neue Anlagen im Hamburger Stadtgebiet kamen hinzu. Mit technischen Neuerungen zur Senkung der Verbrennungskosten sowie laufenden Maßnahmen zur Abhilfe von Staub- und Rauchbelästigung der Einwohner gingen die Müllverbrennungsanlagen mit der Zeit.

Ständig steigende Müllmengen machten weitere Anpassungen notwendig:

  • 1975
    Inbetriebnahme der Anlage Stellinger Moor (Schließung am 21.06.2015)

  • 1979
    Inbetriebnahme der gemeinschaftlichen Anlage Stapelfeld durch Schleswig-Holstein und Hamburg

  • 1994
    Ersatz der Anlage Borsigstraße durch den Neubau der Müllverwertungsanlage Borsigstraße (MVB)

  • 1999
    Inbetriebnahme der Müllverwertungsanlage am Rugenberger Damm MVR

 
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Umwelterklärung 2016
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