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Verfahrensschema Abgasreinigung
Schornsteine

Abgasreinigung

Parallel zur Verbrennung und Energiegewinnung beginnt die Abgasreinigung bereits im Kessel durch die Gestaltung eines optimalen Verbrennungsablaufs. Die Stickoxide werden durch Eindüsen von Ammoniakwasser in den Feuerraum (SNCR-Verfahren) gemindert. Sowohl zwischen dem 2. und 3. als auch dem 3. und 4. Kesselzug findet eine Hochtemperatur-Entstaubung statt.

Jeder Verbrennungs-/Dampferzeugungslinie ist eine Abgasreinigungsanlage nachgeschaltet. Dem Abgas wird nach dem Kesselaustritt Adsorbens zugegeben, das vorher bereits im Gewebefilter 2 verwendet, dort aber nur schwach beladen wurde. Es besteht aus einem Gemisch aus 70% Trass und 30% Herdofenkoks (HOK). Dieses Gemisch sorgt dafür, dass Schwermetalle und organische Schadstoffe abgeschieden werden.

Restliche Stäube im Abgas des Dampferzeugers und das Adsorbens werden im Gewebefilter 1 gemeinsam abgeschieden.

Das Abgas durchläuft auf dem weiteren Reinigungsweg zur Abscheidung der leicht löslichen Halogenverbindungen von Chlor, Fluor, Brom und Jod den 2-stufigen HCl-Wäscher, in den Betriebswasser eingedüst wird. In den vielen kleinen Wassertropfen werden die Schadgase gelöst und damit aus dem Abgas abgeschieden.

Zur Abtrennung der Schwefeloxide SO2/SO3 dient der 1-stufige SO2-Wäscher. Hier wird zur Bindung der Schwefeloxide Kalk eingesetzt, der sich mit Schwefelverbindungen und einem Teil des Sauerstoffs im Abgas zu Kalziumsulfat, auch Gips genannt, verbindet.

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Umwelterklärung 2017
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